Ein Running-Gag für ITler
Neulich bei meiner Freundin zu Hause. Wir müssen los und sie braucht natürlich wieder länger im Bad. Ungeduldig fällt mein Blick auf ein altes Buch im Bücherregal „EDV für Anfänger“. Ich denke mir „Mal schauen was man im Jahr 2000 so über IT geschrieben hat!“ und fange an in dem Buch zu blättern. Auf einer Seite über IP-Adressen stoße ich auf folgende Erklärung: „Der Browser übersetzt die Internetadresse in eine IP-Adresse, welche folgendermaßen aussehen kann – 123.1034.213.12“. Natürlich, die IP-Adresse der LeuCom lautet auch „123.234.%$&.“Loch im Papier“
Wo ist hier der Witz, werden sich nun Nicht-ITler fragen?
Die jeweiligen Zahlen zwischen den Punkten können leider nur zwischen 0 und 254 liegen. Eine IP-Adresse wie in diesem Buch angegeben, ist einfach unmöglich! Für einen Administrator ist dies natürlich ein Running-Gag, einem Nicht-ITler wird die Erklärung nur ein müdes Lächeln auf das Gesicht zaubern. Aber diese Tatsache könnte früher oder später für jeden interessant werden, der eine Zahlungsaufforderung von einer dubiosen Internetbriefkastenfirma bekommt. In diesen Briefen werden häufig auch unsinnige IP-Adressen angegeben.
Vielleicht hatte der Autor im Jahr 2000 bereits an IPv6 gedacht? (Noch ein Running-Gag für ITler)












